Was passiert im Darm beim Fasten?

Was passiert im Darm beim Fasten?

Bakterien im Darm gehören zur Darmflora, und damit zum Mikrobiom des Menschen so wie die Menschen zur Erde. Dieses Beispiel lässt sich durchaus weiter spinnen, denn die Natur ist für uns ein Lebensraum, so wie der Darm ein Lebensraum für Bakterien ist.

Beim Fasten können Darmbakterien, welche sonst die Aufgabe haben unsere Nahrung möglichst effizient zu verdauen, den Magen-Darm-Trakt reparieren, was zu einer gesünderen Darmflora beiträgt. Darmentzündungen werden dadurch reduziert, und die Vielfalt der Darmmikrobiota wird erhöht, was Verdauungsprobleme heilt.

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Der Grund dafür ist, dass alle Organismen durchaus Ihren Platz, und eine Aufgabe haben. Doch von allem was gut ist für die Umwelt (oder den Darm), kann es auch zuviel geben.

Äußere Einflüsse, wie die Darreichung von Energie in Form von Nahrung kann einen zu großen Zuwachs von Organismen zur Folge haben, welche langfristig die Natur belastet. Genau dies gilt auch für den unseren Darm.

Mikroben im menschlichen Körper kommen in allen Formen und Größen vor und umfassen Bakterien, Viren, Pilze, Amöben und in einigen Teilen der Welt Würmer, die als Helminthe bekannt sind.

Über tausend Arten können in unserem Darm leben und sich wiederum auf unsere Gesundheit auswirken. Sie können die Art und Weise verändern, in der wir Lebensmittel metabolisieren, und sie können sogar dazu beitragen, unserem Gehirn zu sagen, ob wir hungrig oder satt sind.

Warum heilt der Darm beim Fasten?

Im Vergleich zu anderen Lebensform auf unserem Planeten hat der Mensch sich in einem Wimpernschlag entwickelt. Die Folge war, dass sich unser Verdauungssystem in der kurzen Zeit nicht an unsere moderne Ernährungsweise anpassen konnte.

Unser Darm ist faktisch nicht dafür gebaut um pausenlos und über lange Zeiträume Nahrung zu verdauen. Unsere Darmbakterien brauchen Zeit um sich auszuruhen, und um den Darm reparieren können.

Fasten gibt dem Verdauungssystem eine Pause, und stellt den Bakterien eine Zeit zur Verfügung, in denen Sie ihre Aufräumarbeit verrichten, und das dringend benötigte Gleichgewicht im Darm beibehalten können.

Deshalb ist es beispielsweise nach einer Behandlung mit Antibiotika so wichtig die Darmflora mittels probiotischer Lebensmittel wieder aufzubauen. Denn das Antibiotika zerstört viele der wichtigen, und guten Bakterien in unseren Darm, welche für die produktion von Antikörpern verantwortlich sind.

Gute und schlechte Bakterien im Darm

Schlechte Bakterien im Darm sind beispielsweise die Fäulnisbakterien welche als Kolibakterien bezeichnet werden. Sie produzieren Giftstoffe im Darm und können zu Darmbeschwerden wie Durchfall und krampfartigen Schmerzen führen.

Zu ihren Widersachern gehören die Probiotika wie den Bifido- und Laktobakterien, welche eine gesunde Darmflora fördern, bei der Verdauung behilflich sind, wichtige Nährstoffe aus der Nahrung aufnehmen und dem Menschen zur Verfügung stellen.

Das angemessene Verhältnis von beiden Arten dieser Darmbakterien ist hier der Schlüssel zu einem guten Wohlbefinden. Doch besiedeln die Kolibakterien zu weite Teile des Darms kann es zu Verdauungsbeschwerden kommen.

Doch nicht nur das, denn auch weitere Beschwerden wie Konzentrationsschwäche, Leistungsabfall, Herzschmerzen oder latente Müdigkeit können die Folge sein.

Fasten ohne Darmentleerung?

Am Anfang des Fastens wird oft davon gesprochen, dass der Darm ensprechend geleert werden muss. Dies muss allerdings nicht, wie oft befürchtet, mit Abführmitteln und Einlauf passieren.

Lasst euren Körper einfach machen, denn die Die Darmentleerung passiert ganz von selbst. Solltest du Probleme mit Verstopfung haben, dann helfe sanft nach, indem du mal eine Banane isst.

Doch die Darmentleerung selbst ist natürlich unerlässlich während des Fastens, denn sie hilft bei der einhergehenden Entgiftung und Entschlackung des Körpers.

Wer jedoch auch weitere Maßnahmen nicht scheut um den Darm zu leeren und damit möglicherweise festsitzende Schlacken wegzuspülen, der kann auf mittel wie Glaubersalz, Rizinusöl oder entsprechende Säfte, wie dem Brottrunk, Pflaumensaft, Buttermilch oder Sauerkrautsaft zurückgreifen.

Wie lange Wasserfasten?

Wie lange du das Wasserfasten machen kannst, hängt zum einen rein physiologisch davon ob wieviel Fett du am Körper trägst, und ob du während des Fastens genug Wasser, Elektrolyte und Mineralien du zu dir nimmst.

5 Tage zu fasten klingt extrem, ist jedoch absolut möglich, und keinesfalls Gefährlich. Prinzipiell kannst du so lange fasten wie du dich wohl fühlst, und die oben genannte Nährstoffe zuführst.

Bittersalz

Um genau diese Salze und Mineralien zu erhalten empfiehlt es sich ein Fasten-Getränk anzurühren, welches man den Tag über trinkt. Ein gutes Rezept für ein solches Getränk hat sich Cole Robinson von Snake Diet ausgedacht, und wird bereits von tausenden von seinen Lesern erfolgreich angewendet. Das Rezept für das sogenannte Snake Juice lautet folgendermaßen:

Rezept für Snake Juice Wasser beim Fasten:

2 Liter Wasser
1 Teelöffel Kaliumchlorid (ohne Salz)
1/2 Teelöffel Natriumchlorid (Himalaya Salz)
1 Teelöffel Backsoda
1/2 Teelöffel Magnesiumsulfat (Bittersalz)

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