Fasten bei Krankheit: Wie Nahrungsverzicht gesund machen kann

Fasten bei Krankheit: Wie Nahrungsverzicht gesund machen kann

Dem Fasten scheint eine Kraft inne zu wohnen, die weit mehr kann als uns nur beim Abnehmen zu helfen. Schon vor tausenden von Jahren haben Mediziner erkannt, dass der Verzicht auf Nahrung heilen kann. In dem heutigen Artikel möchte ich einmal etwas tiefer auf die Heilungskräfte des Körpers eingehen, und wie man durch den Verzicht auf Nahrung schneller zurück zur Gesundheit finden kann. Egal ob du erkältet bist, operiert wurdest, seelische oder mentale Probleme hast oder sogar gegen Krebs kämpfst.

Schon Hippokrates von Kos, ein griechischer Arzt und der sogenannte “Vater der Heilkunde” sagte ca. 350 v. Christus: 

Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente.

Gefastet wurde also schon immer, doch erst durch die neuen Möglichkeiten der medizinischen Forschung können wir heute auf molekularer Ebene sehen was das Fasten in unserem Körper bewirkt. Dadurch entdecken wir es erst jetzt völlig neu. Selbst das lange abgelehnten Konzepts der “Schlacken” wird inzwischen von vielen Forschern in einem komplett neuen Licht gesehen.

Heute weiß man, dass der freiwillige Nahrungsentzug eine riesige Anzahl von von heilsamen Prozessen im Körper anstößt, und somit nicht nur verjüngend und regenerierend wirkt, sondern auch die gesamte Physiologie des Körpers aufräumt und nachweislich Entzündungen hemmt, den Blutdruck senkt, die Stimmung aufhellt und sogar kranke Zellen erneuert. Diesen Vorgang nennt man “Autopahgie”. Ich habe hier einen etwas umfassenderen Artikel darüber geschrieben.

Noch neuere Forschungsergebnisse zeigen das beim Fasten sogar Alters- und Krebsgene in der Erbsubstanz ruhigstellt werden, was für Krebspatienten neben Ihrer konventionellen Therapie eine ergänzende Waffe gegen ihre Krankheit darstellt, und alten Menschen mit degenerativen Krankheiten wie Alzheimer hilft die Krankheit zu verlangsamen, aufzuhalten und sogar umzukehren. Im Jahre 2016 wurde für die Erforschung der Mechanismen der Autophagie sogar der Nobelpreis für Physiologie an den japaner Yoshinori Ohsumi vergeben.

DNA Schäden finden bei jedem statt 

Doch auch bei gesunden Menschen findet zu jeder Zeit ein degenerativer Prozess der DNA statt. Vor allem im Gehirn in den Skelettmuskeln und im Herzen. Das ist der ganz normale Prozess des Alterns. Im Laufe des Leben nehmen diese Beschädigungen zu, und es kommt zu typischen Altersanzeichen wie Vergesslichkeit, Abbau von Muskelmasse und Herzsythmusstörungen.

Das intermittierende Fasten oder Intervallfasten führt einer Entlastung von oxidativem Stress, und beschleunigt die Reparaturvorgänge im Körper. Dies ist zu Vergleichen mit einer Art Abfallentsorgung: Die Zellen beseitigen die beschädigten und nicht funktionierenden Proteine und Proteinreste die sich in den Zellen angesammelt haben. Studien an Ratten (und Affen) können sogar ganz klar nachweisen, das Intervallfasten die Lebensdauer verlängert.

Fasten bei Erkältung und Grippe

Doch auch bei Erkältungen oder einem grippalem Infekt empfiehlt es sich die Krankheitserreger im Körper wortwörtlich auszuhungern. Denn bei pausenloser Nahrungsaufnahme hat das Immunsystem permanent damit zu tun die neu zugeführten Nahrungsbestandteile zu inspizieren. Beim Fasten hat der Körper jedoch weitaus mehr Ressourcen frei um sich der Abwehr von Eindringlingen wie Viren und Bakterien zu widmen und diese hinauszubefördern.

Kein Wunder auch, dass wir wenn wir Krank sind meist eh unter Appetitlosigkeit leiden. Gönne deinem Körper also mal eine Pause von der Nahrungsaufnahme und kuriere dich mit Intervallfasten und einer Auswahl von guten Teesorten schneller aus. 

Wichtig: Für Kinder, schwangere und stillende Frauen, ältere Menschen und Menschen mit geringem Gewicht ungeeignet könnte das Intervallfasten gegebenenfalls ungeeignet sein.

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